Mittwoch, 18. November 2015

CIO Young Talent Award 2015: Gewinner kommt von Axel Springer

Zum fünften Mal hat die CIO-Stiftung ihren Young Talent Award verliehen. Gewonnen hat ihn Andreas Kranki, Head of Quality & Delivery bei der Axel-Springer-Tochter ideAS Engineering.

Das Engagement zur Nachwuchsförderung wächst. CIOs haben in diesem Jahr mehr Kandidaten ins Rennen geschickt als je zuvor. Der CIO Young Talent Award zahlt sich aus - nicht nur für den Gewinner, der ein Stipendium für das MBA-Programm der WHU - Otto Beisheim Management School in Düsseldorf erhält. Auch die CIOs profitieren: Sie können ihren Nachwuchs erstklassig ausbilden lassen und mit dem berufsbegleitenden Studium zwei Jahre lang binden.

Andreas Kranki ahnt, dass jetzt eine intensive neue Lebensphase auf ihn zukommt. Als Head of Quality & Delivery bei der Axel-Springer-Tochter ideAS Engineering könnte er die Wochenenden auch gut zur Erholung gebrauchen, aber ihn reizt es, "Wissen und Netzwerk auszuweiten" - also muss er büffeln. Daniel Keller, ehemaliger CIO und jetzt Head of Strategic Digital Projects bei Axel Springer, hatte Kranki ins Rennen geschickt. "Er hat das Talent, Management-Paradigmen und Führungsstile so zu kombinieren, dass sie für die entsprechende Situation auch passen", sagt Keller. Ferner lobt er Kranki explizit als Treiber für agiles Entwickeln.

Der Kandidat ging mit einem außergewöhnlichen Lebenslauf ins Rennen: Er hat als Software Engineer, Web-Designer und Krankenpfleger gearbeitet. Seinen "Bachelor of Science Media Informatics" hat er an der FH Brandenburg erworben. Wieder zeigt sich: Facettenreiche Lebensläufe sind ein Plus im Auswahlprozess. Die Jury, unter anderem bestehend aus Professorin Christina Günther von der WHU, Michael Beilfuß und Horst Ellermann von IDG sowie Sabine Reuss von Capgemini und Bernd Gill von HP als Vertreter der CIO Stiftung, hat sich jedoch nicht nur deswegen für Kranki entschieden. Der O-Ton eines Prüfers: "Das ist ein klasse Typ mit sehr eigenem Profil und noch viel Potenzial!"

Weitere Finalisten von Homag, Fielmann und Senvion

Ein Novum der diesjährigen Preisvergabe ist, dass die CIO-Stiftung neben dem Vollstipendium erstmals drei Teilstipendien à 15.000 Euro vergeben konnte - zwei mehr als in den Vorjahren. Möglich wurde dies durch das großartige Engagement der Stifter, wodurch auch die weiteren Finalisten Florian Kronenbitter, Leader of Workplace and Collaboration und Deputy CIO bei Homag, Simon Maass, Projekt-Manager bei Fielmann, und Margarethe Wolkow, Process Consultant bei Senvion, in den Genuss einer Förderung kommen. Alle drei hatten sich mit tollen Leistungen ebenfalls fürs Finale qualifiziert und sich dort großartig geschlagen.

Wir gratulieren allen Gewinnern und ihren CIOs.